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Bilderkarten für Menschen mit Demenz und Autismus – Gedächtnisübungen mit Bildern (Verben, Adjektive, Redewendungen)

Bilderkarten für Menschen mit Demenz und Autismus

In unserem Shop bieten wir Bilderkarten zu deutschen Verben, Adjektiven und Redensarten als PDF-Dateien zum Herunterladen und Ausdrucken an. Zu allen Bilderkarten findet ihr weiter unten detaillierte Informationen und den Link zum sicheren Download auf digistore24.

Bilderkarten für Menschen mit Demenz und Autismus

Bilder können nicht nur beim Erlernen einer Fremdsprache eingesetzt werden, sondern auch das Sprechen in der Muttersprache fördern, das Gedächtnis trainieren und vorhandenes Wissen reaktivieren.

Mit Bildern das Gedächtnis trainieren: Mit einfachen Bildern kann man Gedächtnisübungen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden durchführen, die Menschen mit Demenz oder Autismus dabei helfen, kognitiv aktiv zu bleiben, bereits Gelerntes zu reaktivieren und das Gedächtnis zu trainieren.

Mit Bildern Sprechübungen durchführen: Auch bei anderen Krankheitsbildern können Bilder dazu genutzt werden, das Sprechvermögen und die Artikulation zu verbessern, z.B. beim Logopäden oder zu Hause.

Sich mit Bildern ausdrücken: Wem es schwerfällt, zu sagen, was er denkt oder fühlt, kann auch auf Bilder zurückgreifen, um seine Gedanken oder Gefühle mitzuteilen.

Einsatz von Bilderkarten bei Menschen mit Demenz

Die spielerische Verwendung von Bildern bei der Beschäftigung mit Demenzkranken in verschiedenen Stadien bietet viele Vorteile:

  • Man kann noch vorhandenes Wissen und Fähigkeiten trainieren oder reaktivieren.
  • Man kann vertraute Handlungen aktivieren.
  • Regelmäßiges Üben gibt dem Alltag eine Struktur.
  • Der spielerische Einsatz sorgt für Abwechslung, Spaß und gute Laune.
  • Passt man die Anforderungen an das Stadium der Krankheit an, stärkt dies das Selbstvertrauen der Betroffenen, den sie geben das Gefühl, kleine Herausforderungen zu meistern.

Bilderkarten von Deutschlernerblog

Die Bilderkarten, die wir ursprünglich für das Deutschlernen erstellt haben, sind daher auch für den Einsatz bei Menschen mit Demenz oder Autismus besonders geeignet. Dabei gibt es viele Möglichkeiten der Verwendung, die an das Leistungsvermögen der betroffenen Person angepasst werden können, damit ein positives Gefühl erzeugt wird und es nicht zu Frust durch Überforderung kommt.

Die Bilderkarten gibt es mit und ohne Text. Viele Ideen und konkrete Vorschläge zur Verwendung der Bilderkarten findet ihr weiter unten.

Dank der Adjektivbilder (Gegensatzpaare) kann man Gefühle ausdrücken, in Vergessenheit geratene Wörter reaktivieren usw.

Mit Hilfe der Bilder zu Verben können Betroffene Bedürfnisse ausdrücken, in Vergessenheit geratene Wörter wieder reaktivieren, Handlungen durchführen usw.

Die Bilderkarten zu deutschen Redewendungen können spielerisch eingesetzt werden, das Erraten der jeweiligen Redewendung kann eine große Herausforderung darstellen. Auch Bildbeschreibungen sind sinnvoll.

Mehr Informationen und Herunterladen der Bilderkarten

Hier bekommt ihr weitere Informationen über die Bilderkarten, damit niemand die Katze im Sack kaufen muss. Die Bezahlung und das Herunterladen der PDF-Dateien erfolgen über die sichere Webseite von digistore24.

Bilderkarten (PDF): Die 200 wichtigsten deutschen Adjektive in Gegensatzpaaren | Preis: 10 €

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Illustrierte deutsche Verben - Bilderkarten

668 Bilderkarten (2 PDFs): Die wichtigsten deutschen Verben | Preis: 12 €

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Redewendungen Bilderkarten Redensarten Bilder
Bilderkarten (PDF): 50 deutsche Redewendungen (01-50) | Preis: 6 €

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Redewendungen Bilder Redensarten Bilderkarten
Bilderkarten (PDF): 50 deutsche Redewendungen (51-100) | Preis: 6 €

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Redewendungen Bilderkarten

Bilderkarten (2 PDFs): 100 deutsche Redewendungen (101-200) | Preis: 10 €

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Ideen / Vorschläge zum Einsatz der Bilderkarten

Jetzt folgen einige Vorschläge, wie ihr die Bilderkarten verwenden könnt. Ihr habt bestimmt noch viele andere tolle Ideen und wir freuen uns, von euren Erfahrungen und Ideen zu erfahren. Es wäre toll, wenn ihr uns allen diese in einem Kommentar mitteilen würdet.

Memory-Spiel

Alle Bilderkarten eigenen sich besonders gut zum Memory spielen. Da es die Bilderkarten jeweils mit Text (Verb, Adjektiv oder Redewendung) und ohne Text gibt, können bei diesem Spiel immer beide Versionen verwendet werden, also die Paare werden gebildet aus einem Bild mit Text und einem ohne.

Bildbeschreibung und das Verb, Adjektiv oder die Redewendung erraten

Was sieht man auf dem Bild (ohne Text)? Kann der/die Betroffene das Bild beschreiben und so auf das Verb/Adjektiv kommen?

Bei den Adjektivpaaren kann auch ein Bild mit Text gezeigt werden und das andere ohne, z.B. glücklich – traurig. Das Adjektiv des zweiten Bildes soll dann erraten werden.

Die Bilderkarten zu den Redewendungen gibt es in vier Versionen: nur das Bild (1), Bild mit Redewendung (2), Bild mit Bedeutung (3), Bild mit Redewendung und Bedeutung (4). Je nach Stadium/Fähigkeiten kann man alle oder nur zwei Versionen verwenden.

Man kann sich zunächst das Bild anschauen und beschreiben (1). Im nächsten Schritt versucht man herauszufinden, um welche Redewendung es sich handelt (2).
Wer will, kann dann auch noch versuchen, die Bedeutung zu beschreiben (3). Zum Abschluss kann man sich dann das Bild mit Redewendung und Bedeutung ansehen und lesen (4).

Zuordnen / Auswählen

Bei den Bilderkarten zu den Adjektivpaaren kann man versuchen, die jeweiligen Paare zu finden.

leichter: Der/Die Betroffene bekommt einige Bilder (ohne Text) und schaut sich diese zuerst in Ruhe an. Dann nennt man dem ihm/ihr eines der dargestellten Adjektive, für welches dann das passende Bild gefunden werden soll. Man kann die Rollen dabei auch tauschen.

Auch in Gruppen sind die Bilder gut geeignet, denn man kann die Adjektivpaare auf die Gruppenmitglieder aufteilen und diese versuchen dann, die Person mit dem gegensätzlichen Adjektiv zu finden.

schwieriger: Der/Die Betroffene bekommt eine bestimmte Anzahl an Bildern und muss für diese dann jeweils das passende zweite Bild mit dem gegensätzlichen Adjektiv finden. Die Anzahl der Bilder kann an das Leistungsvermögen angepasst und mit der Zeit erhöht werden.

Handlungen ausführen

Eine Person zieht eine Bilderkarte (Verben/Adjektiven) und versucht, den anderen Betroffenen die Bedeutung des Verbs/Adjektivs vorzuspielen (ohne zur sprechen). Für die anderen gilt es, das Verb oder das Adjektiv zu erraten.

Der/Die Betroffene bekommt ein Bild zu einem Verb (ohne Text) gezeigt und soll die Handlung ausführen: Licht ausmachen, aufstehen usw.

Bildersequenzen / Bilder ordnen

Einige Bilder zu den Verben können thematisch sortiert und dann in die richtige Reihenfolge gebracht werden (z.B. aufstehen – frühstücken – zu Mittag essen – zu Abend essen – schlafen gehen). Je nach Stadium/Leistungsvermögen können noch weitere Bilder hinzugefügt werden.

Die Betroffenen wählen selbst die Bilder aus, die thematisch zusammenpassen könnten und erklären danach ihre Auswahl. Zum Beispiel können alle Adjektivbilder ausgewählt werden, die Gefühle ausrücken oder sich auf das Aussehen beziehen. Bei Verben kann man beispielsweise alle Bilder mit Verben aus dem Wortfeld „Tagesablauf“ heraussuchen und ordnen lassen.

Bilder als Sprechanlass über Erinnerungen

Zu den Bildern kann man sehr viele Fragen stellen, die als Sprechanlass dienen können.

Mit Bilderkarten zu den Adjektiven

Was siehst du auf dem Bild?
Wann warst du das letzte Mal hungrig/traurig/neugierig usw.? Man sieht sich zuerst das Bild an (mit oder ohne Text). Der/Die Betroffene erzählt dann, wann er sich zum letzten Mal so gefühlt hat.
Was findest du lecker, langweilig, spannend usw.?

Mit Bilderkarten zu den Verben

Was siehst du auf dem Bild?
Wann hast du zum letzten Mal gegessen/getanzt usw.?
Wann bist du zum letzten Mal spazieren gegangen/gereist usw.?
Wohin würdest du gern reisen/gehen usw.?

Bildergeschichten erzählen

Man kann Bilder zu den Verben und/oder Adjektiven auswählen, welche zusammen eine Bildergeschichte ergeben könnten. Diese gibt man dann den Betroffenen und lässt sie zunächst über die Bedeutung nachdenken und die Bilder ordnen. Danach können sie eine kleine Geschichte zu den Bildern erzählen.

Auch für den Einsatz in Patientengruppen bieten die Bilderkarten dank der verschiedenen Versionen viele Möglichkeiten.

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