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Sprachkenntnisse im Lebenslauf richtig angeben – der Lebenslauf Online Editor hilft

Wer sich in Deutschland als Bewerberin oder Bewerber aus dem Ausland auf eine Arbeitsstelle bewirbt, sollte in seinen Unterlagen unbedingt die eigenen Sprachkenntnisse angeben. Dazu gehört, was die eigene Muttersprache ist, welche Fremdsprachen gesprochen werden und natürlich wie gut die deutsche Sprache beherrscht wird. Doch wie ordnet man die eigenen Sprachkenntnisse überhaupt realistisch ein? Und noch wichtiger: Wie gibt man diese in den Bewerbungsunterlagen
richtig an?

Mit einem Lebenslauf Online Editor leichter zur guten Bewerbung

Eine Bewerbung besteht aus einem Anschreiben, dem Lebenslauf und weiteren Dokumenten wie Zeugnissen, Qualifikationen oder Empfehlungsschreiben. Vor allem der Lebenslauf verhilft dem Leser zu einem schnellen Überblick über den beruflichen Werdegang, das bisher Erreichte sowie dessen Fähigkeiten und Qualifikationen. Die gesamte Bewerbung sollte einheitlich und ansprechend gestaltet sein. Wer sich bei der Gestaltung und Formatierung schwer tut, kann mit einem Lebenslauf Online Editor mittlerweile einfach und schnell einen übersichtlichen und modernen Lebenslauf gestalten. Die Vorlagen sind schon so strukturiert, dass es auch eine extra angelegte Spalte zu den Sprachkenntnissen gibt. Der Vorteil: So vergesst ihr garantiert keine
Angaben.

Wie sollten die Sprachkenntnisse angegeben werden?

Althergebrachte Bewerbungsratgeber teilen die Sprachkenntnisse in mehrere Kategorien ein. Diese reichen von Grundkenntnissen, guten, sehr guten, fließenden und verhandlungssicheren Kenntnissen, wobei eine genaue Definition dabei meist fehlt. Der Europarat hat hingegen eine differenziertere Einstufung nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprache (GER) entwickelt, bei der in Niveaus von A1 bis C2 unterschieden wird. Bewerberinnen und Bewerber haben nun die Wahl, welche Einstufung sie in ihren Bewerbungen nutzen.

Arbeitgeber mit den richtigen Angaben überzeugen

In den meisten Stellenausschreibungen werden „gute Deutschkenntnisse“ oder „Grundkenntnisse“ verlangt. Das lässt darauf schließen, dass sich viele Arbeitgeber bisher noch nicht wirklich mit den Einstufungen des GER befasst haben. Trotzdem solltet ihr euch in eurer Bewerbung auf diese offizielle Einteilung beziehen und nicht nur den Besuch eines Deutschkurses angeben. Wer sich nicht sicher ist, wie die eigenen Sprachkenntnisse im Lebenslauf angegeben werden können, hat die Möglichkeit online einen Einstufungstest zu absolvieren. Hiermit kann dank des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen ganz einfach eine Selbsteinschätzung durchgeführt werden. Sowohl die Angaben zum Sprachverständnis als auch zum Sprechen und Schreiben der Sprache werden in die Kategorien von A1 bis C2 eingeteilt und sind so für den potenziellen neuen Arbeitgeber gut vergleichbar.

Sprachkenntnisse immer unbedingt angeben

Auch wenn die Sprachkenntnisse in der Stellenausschreibung nicht explizit verlangt werden, solltet ihr stets die entsprechenden Angaben dazu machen. Das hinterlässt einen guten Eindruck und zeigt, dass ihr ehrlich und engagiert seid. Werden Sprachkenntnisse direkt verlangt, solltet ihr sie nicht nur im Lebenslauf, sondern auch im Anschreiben erwähnen. Hinzugefügt werden müssen dann natürlich noch die entsprechenden Zeugnisse und Zertifikate, sofern sie zu den Anforderungen und
der Stellenausschreibung passen. TIPP: Wer Deutsch bereits auf C1-Niveau spricht, aber lediglich ein einfaches Deutschkurszertifikat vorweisen kann, sollte dieses lieber nicht zu den Bewerbungsunterlagen hinzufügen. Dann ist es besser die Kenntnisse zum Beispiel über den Lebenslauf Online Editor zu beschreiben und einen Hinweis über den Lernort zu geben. Je genauer die Angaben sind, umso besser ist das Bild, das sich der neue Arbeitgeber von der Bewerberin oder dem Bewerber und deren Sprachkenntnissen machen kann.

Ehrlich sein ist der beste Weg

Bei den Angaben der Sprachkenntnisse im Lebenslauf oder der gesamten Bewerbung sollte man unbedingt ehrlich sein. Ehrlich zum neuen Arbeitgeber – aber auch ehrlich zu sich selbst. Es hilft nicht, sein Licht unter den Scheffel zu stellen, wenn man bereits fast fließend Deutsch spricht. Es bringt allerdings auch nichts, seine Sprachkenntnisse auf dem Papier höher einzustufen als sie es in Wirklichkeit sind. Denn diese Schummelei kommt spätestens beim Vorstellungsgespräch ans Licht, wenn sich die Bewerberin oder der Bewerber im direkten Gespräch beweisen muss. Wer sich
unsicher ist, holt sich am besten eine zweite Meinung zum Beispiel von einem Sprachlehrer ein.

Keine Angst vor Fehlern

Selbst Muttersprachlern unterlaufen manchmal Fehler beim Sprechen oder Schreiben. Deshalb solltet ihr euch nicht schämen, wenn noch nicht alles ganz perfekt ist. In einem Gespräch heißt das für euch: Ruhe bewahren! Es bringt nichts, sich über jeden kleinen Patzer zu ärgern. Im direkten Gespräch sind meist die kommunikative Kompetenz und die Fachkenntnis viel wichtiger als zum Beispiel eine falsche Steigerungsform. Eine weitere Möglichkeit ist es auch, offensiv zu erklären, wie mit eventuellen sprachlichen Schwierigkeiten am Arbeitsplatz umgegangen werden könnte, so denn die Abläufe dadurch nicht gefährdet werden. Also nur Mut! Für die schriftliche Bewerbung kann im ersten Schritt ein Lebenslauf Online Editor helfen, die richtigen Angaben nicht zu
vergessen. Wer sich trotzdem noch unsicher ist, kann bei verschiedenen Instituten zusätzlich spezielle Bewerbertrainings für Nicht-Muttersprachler absolvieren.

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