Präpositionen mit Haus und Hause – lokale Präpositionen, Übung 02

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Präpositionen mit Haus und Hause – Wo? Wohin? Woher?

Haus oder Hause? Zu Hause, nach Hause, von zu Hause (aus), im Haus, ins Haus, zu Peter, bei Iris, bei mir, zu dir…

Wo bist du? Wohin gehst du? Woher kommst du gerade?

Könnt ihr auf diese Fragen immer mit der richtigen Präposition antworten?
Hier übt ihr die Präpositionen, die wir verwenden, wenn wir über unser Zuhause oder über das Haus von anderen Personen sprechen.

Seht euch bitte zuerst die Tabelle mit den Präpositionen an!

Übung: Präpositionen mit Haus und Hause

Hier lest und lernt ihr mehr zu den Präpositionen

Beispiele, Erklärungen und Tabellen zu den lokalen Präpositionen:
Lokale Präpositionen – Ortsangaben – Wo? Wohin? Woher?

Alle Übungen zu Präpositionen in einer Übersicht:
Präpositionen Übungen – alle Übungen zu den Präpositionen

Findet für jeden Ort die richtige Präposition:
1000 Orte mit Präpositionen – Wo? Wohin? Woher?

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25 Kommentare

  1. Adelaide sagt

    Es war so schwer. Ich komme aus Tschechien und ich wusste nichts. Sehr schlecht Übungen!!! Deutsch ist schwer!!

  2. Zhivka sagt

    Sehr gute Übungen! Es war schwer, aber gut. Ich habe schon verstanden . Vielen Dank!

  3. Hallo, ich habe eine Frage. In Satz 24 ist die Präposition „bei“ verwendet. Ich verstehe nicht, warum hier nicht „zu“ stehen soll? Mit dem Verb „einziehen“ soll nicht die Richtungsangabe stehen?
    Erwarte die Erklärung und Vielen Dank im Voraus!
    LG

    • deutschlernerblog sagt

      Es ist wie bei kommen und ankommen.
      ziehen/kommen = Bewegung in eine Richtung
      einziehen/ankommen = keine Bewegung auf ein Ziel hin.

      Ich komme zu dir.
      Ich komme bei dir an.

      Wo ziehst du ein? => Ich ziehe bei ihr ein.
      Wohin ziehst du? => Ich ziehe zu ihr.

      Es ist übrigens ausreichend, wenn du den Kommentar einmal schreibst. Wenn ich nicht sofort antworte, liegt das daran, dass ich auch noch andere Dinge zu tun habe und nicht ständig vor dem Computer sitze.

      Grüße
      Andi

  4. Entschuldigung, dass ich zweimal den Kommentar geschrieben habe. Das tute ich nicht dafür, dass Sie schnellst auf die Frage antworten, sondern vorher habe ich meinen ersten Kommentar auf der Webseite nicht gesehen. Ich fürchtete, dass ich ihn nicht erfolgreich abgesendet habe und Sie dann die Frage nicht sehen könnten. Ich wollte ja auf jeden Fall keine Störung hier auslösen.

    Und zwar habe ich zu der Erklärung noch eine weitere Frage.
    Im Wörterbuch steht der Satz: Eine neue Mieterin ist in die Wohnung eingezogen. Hier ist die Kombination „irgendwohin einziehen“. Kann man „irgendwohin oder irgendwo einziehen“ beide verwenden?
    Das Verb mit dem Präfix „ein-“ wie einsteigen steht mit einer Richtungsangabe „in den Zug einsteigen“, aber „einbrechen“ steht sowohl mit einer Richtungsangabe als auch mit einer Ortsangabe, wie z.B. „Die Täter brachen nachts in die Bank ein.“ und „Die Täter haben in der Kirche eingebrochen.“
    Also ich bin deshalb manchmal davon verwirrt. Kann ich so verstehen, wenn man ein abgeschlossenes Geschehen oder einen Zustand betonen möchte, dann verwendet man Ortsangaben, wenn man eine Zustands- ode Ortsveränderung oder eine Richtung bezeichnen möchte, dann verwendet man Präpositionsgruppen, in den die Präposition mit Akkusativ steht.

    Ich hoffe, dass Sie meine nicht so klar ausgedrückten Fragen verstehen könnten und das erklären.

    Herzlichen vielen Dank und beste Grüße.

    • deutschlernerblog sagt

      Es ist wirklich nicht so einfach und manchmal verwirrend. Und es ist richtig, bei einziehen in + Wohnung/Haus steht der Akkusativ, da eine Richtung angegeben wird.
      Ziehen wir jedoch zu einer Person, so verwenden wir einziehen mit der Präposition bei, vielleicht weil es hier mehr um eine Veränderung des Zustands geht. Es ist nicht einfach, das logisch zu erklären und vielleicht muss man es einfach so lernen.

      Beim Verb einbrechen kann man es ganz gut erklären:
      Die Täter sind in die Bank eingebrochen. (Akkusativ und Hilfsverb sein, da Bewegung/Richtungsangabe)
      Die Täter haben in der Bank eingebrochen. (Dativ und Hilfsverb haben, da Handlung/Zustand ohne Bewegung in eine Richtung)

      Viele Grüße
      Andi

      PS: Manchmal dauert es ein wenig, bis Kommentare sichtbar sind, da ich diese vorher genehmigen muss, um Spamkommentare zu vermeiden.

      • Dank sehr, dass Sie am Wochenende noch antworten! Ich dachte, dass ich bis nächste Wochentage die Erklärung erst bekomme. Ich denke, ich bin fast verstanden. Also, zuerst lerne ich, welches Wort kann man in einer bestimmten Fall benutzen, dann versuche ich das mit Grammatik logisch zu erklären und im Kopf zu behalten.
        Schönes Wochenende und freundliche Grüße

  5. Szilágyi Erzsébet sagt

    Sehr gute Übungen! Es war schwer, aber gut. Ich habe schon verstanden . Vielen Dank!!!

    • deutschlernerblog sagt

      Schön, dass es dir gefallen hat und dass du es verstanden hast, obwohl es schwer war.
      Viele Grüße
      Andi

  6. Maria Ciontu sagt

    Hallo zusammen,

    Ich habe eine Frage.

    Man kann von der Straße aus durch das Fenster ins Haus blicken.

    Warum verwenden wir hier “ins Haus“ und “aus“. Warum die Frage ist WOHIN und nicht WO?

    LG,

    Maria

    • deutschlernerblog sagt

      Hallo Maria,

      zur ersten Frage: „von der Straße aus“
      Hier könnte man auch nur „von der Straße“ sagen, doch meist verwenden wir „von… aus“, um den Ausgangspunkt, hier des Blicks zu nennen.

      Zur zweiten Frage: „ins Haus“
      Die Frage ist „Wohin geht/richtet sich der Blick?“. Wir befinden uns auf der Straße und der Blick geht von dort durch das Fenster ins Haus. Deshalb ist die Frage „Wohin?“.

      „Im Haus“ ist dann das, was wir sehen: „Er blickte von der Straße aus durch das Fenster ins Haus und sah dort (in diesem Haus/im Haus) einen Mann, der seine Hemden bügelte.“

      Ich hoffe, die Erklärung war ausreichend.

      Liebe Grüße
      Andi

      • Maricica Ciontu sagt

        Vielen Dank für die Antwort. Jetzt ist klar. 🙂
        Ich habe gedacht, dass „von der Straße aus“ wie eine Redewendung oder ein Ausdruck ist aber ich war nicht sicher. Jetzt kann ich dass so verwendet. 🙂
        Mit „ins Haus“ ist ein bisschen komisch für mich aber ich habe die Erklärung verstanden.

        Liebe Grüße,
        Maria

        • deutschlernerblog sagt

          Es ist einfach so, dass bei den Verben sehen/schauen/gucken/blicken die Frage ist: Wohin siehst/schaust/guckst/blickst du? Wohin richtet sich der Blick?

          Ich sehe jemandem ganz genau auf die Finger.
          Von hier kann man bei gutem Wetter auf die Berge blicken.
          Schau mal genau auf mich, ich zeige dir, wie man das macht!

          Es geht nicht darum, wo die Person ist, sondern wohin sie blickt: Von außerhalb des Hauses ins Haus hinein.

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