Redewendungen und Redensarten, Wortschatz Deutsch
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Da liegt der Hund begraben! Redewendungen und Redensarten / 82

Da liegt der Hund begraben

Da liegt der Hund begraben.

Bedeutung

1. Das ist der Grund für die Schwierigkeiten. Das ist das Ausschlaggebende. Das ist das Entscheidende. Das ist es, worauf es ankommt.
2. Da ist nichts los.

Beispiele

  • Und genau da liegt der Hund begraben! Wenn wir den Grund für unsere schlechte Lage erkennen, können wir daran etwas ändern.
  • Andere Mannschaften investieren deutlich mehr Geld in neue Spieler. Genau hier liegt der Hund begraben. Wenn wir international konkurrenzfähig sein wollen, müssen auch wir mehr Geld für neue Spieler ausgeben.
  • Also, wo liegt der Hund begraben? Bevor wir etwas unternehmen, müssen wir das herausfinden.
  • Die Familie lebt jwd in einem Kuhdorf, wo der Hund begraben liegt.

 

Wortschatz
ausschlaggebend – entscheidend; wesentlich
Darauf kommt es an. – Das ist wichtig.
nichts los sein – nichts passieren; langweilig sein
etwas unternehmen – tun
etwas herausfinden – etwas in Erfahrung bringen
jwd – weit außerhalb der Stadt; sehr abgelegen
das Kuhdorf – ein kleines, abgelegenes Dorf

Anmerkungen

Die Redensart wird vor allem mit der ersten Bedeutung verwendet. Ist an einem Ort nichts los, so sagen wir oft: „Da ist tote Hose.“

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1 Kommentare

  1. Richter sagt

    Sehr schön aufbereitet, nicht nur für Kinder. Vielen Dank!

    Gemopst bei thüringer-wald.com
    … dass in Winterstein der Hund begraben ist?

    Wie die Legende berichtet, hat sich Hund „Stuczel“, der sich im Besitz des Junkers Kurt von Wenkheim befand, als Überbringer von Liebesbotschaften von Schloss Altenstein bei Schweina oder von Gotha aus nach Winterstein an die junge Tochter des Jägermeisters Hillerie von Wangenheim große Verdienste erworben. Hat er doch das Liebesglück der beiden über die Zwistigkeiten der Adelsfamilien von Wenkheim und von Wangenheim gehalten und letztlich sogar zur Versöhnung geführt. Durch die Heirat des jungen Paares lebte der treue Vierbeiner fortan in Winterstein. Der Jägermeisterin war ihr geliebter „Stuczel“ so sehr ans Herz gewachsen, dass sie ihm 1630 die letzte Ruhestätte unterhalb der Burgmauern gab. Auch ließ sie ihm einen schönen Grabstein herrichten, der bis heute gut erhalten ist.
    Der Grabstein ist dort immernoch zu besichtigen. Ein schöner Ausflugstipp.
    Mit freundlichen Grüßen
    Carola

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